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Landwirtschaftliche Philosophie

Gemein hin bezeichnet man den Bereich der "Landwirtschaftlichen Philosophie" als "Bauernregeln". Hierzu muss aber gesagt werden, dass dies eine etwas oberflächliche Betrachtung ist. Die sogenannten Bauernregeln differenzieren sich in die folgenden Bereiche:

Wetterregeln

Grundlegend wichtig sind zunächst die Regeln zum Wetter. Hier haben sich in der langen Geschichte der Landwirtschaft die folgenden Grundsätze ergeben...

Bei Einbruch der Finsternis ist mit Dunkelheit zu rechnen.

Mag der Wind blasen wie er will, Ostern kommt vor Ende April.

Gibt es Schnee im Januar, so fängt mit Kälte an das Jahr.

Auf das kannst du zählen jederzeit, dass es am 30. Februar nicht schneit!

Stellt sich im März schon Donner ein, so muss das ein Gewitter sein.

Stellt sich im April der Regen ein, dann hat man keinen Sonnenschein.

Fällt Juniregen in den Roggen, so bleibt der Weizen auch nicht trocken.

Liegt schon Raureif auf dem Ei, ist der Sommer wohl vorbei.

Schlägt der Blitz in den Heuboden ein, ist der Bauer danach ein armes Schwein.

Fliegt hoch die Kuh und tief das Rind, gibt's ganz bestimmt 'nen Wirbelwind.

Regnet es vor neune - schon - und nach neuen immer noch, regnet es den ganzen Tag.

Friert zu Silvester Berg und Tal, geschieht es dies Jahr zum letzten Mal!

Rüttelt der Orkan am Haus, hänge keine Wäsche raus.

Seit die Bauern sich nicht mehr an die 10 Gebote halten, hält Gott sich nicht mehr an die Wetterregeln.

Bauernkalender

Natürlich muss es auch eine allgemein Richtschnur für den Jahresverlauf geben...

Januar:
Wenn der große Haufen Mist so richtig steifgefroren ist, dann spürt der Bauer bis ins Haar den schweinisch-kalten Januar.

Februar:
Rauchen Lichtmess die Schlote sehr, kommt es wohl vom Feuer her.

März:
Balzt der Auerhahn auf den Eichen, tut der Kapaun nicht dergleichen.

April:
Flicht zu Gregorius der Storch sein Nest, ist es schadhaft wohl gewest.

Mai:
Ist's im Maie regenfeucht, kriegst Du nasse Stiefel leicht.

Juni:
Legen die Hühner viel Eier ins Nest, sind sehr fleißig sie gewest.

Juli:
Plagen im Juli den Hund die Flöhe, meide glücklich seine Nähe.

August:
Wälzt die Sau sich in Lachen, brauchst Du es nicht nachzumachen.

September:
Prügelt am 7. der Jäger den Hund, tut er's wohl nicht ohne Grund.

Oktober:
Mit seiner ganzen Leibesfülle rast der Eber durch die Gülle. Er meint, dass er den Duft der Jauche besonders im Oktober brauche.

November:
Bläst am ersten der Wind von Nord, legt er sich oder wehet fort.

Dezember:
Ist Sylvester hell und klar, ist am nächsten Tag Neujahr.

Grundsätze zum Erfolg

Sie wollen Landwirt werden und wissen nicht, was zu beachten ist? Hier einige der wichtigsten Grundsätze...

Der Bauer macht aus Ferkeln Säue, sowas nennt man Bauernschläue.

Hat der Bauer kalte Hände, flieh'n die Kühe ins Gelände.

Ist die Viehzucht aufgegeben, heißt es von Touristen leben.

Steh'n im Sommer schlecht die Bohnen, gibt's im Winter Subventionen!

Kriegen die Kühe schlechtes Futter, wirds Margarine anstatt Butter.

Die Entstehung

Haben Sie sich schon mal gefragt, wo das Wort "Bauernregel" eigentlich her kommt? Sie erfahren es...

Die Bäurin schreit "Hau ab Du Flegel!!" - Ich hab heut meine Bauernregel!

Allgemeine Weisheiten

Natürlich gib es noch sehr viele Weisheiten, die beachtet werden wollen...

Muht die Kuh laut im Getreide, war ein Loch im Zaun der Weide.

Nimmt die Magd die Eier fort, schreien die Hühner: ''Kindermord!''

Wenn Bauern in die Jauche segeln, helfen keine Bauernregeln.

Wird der Knecht gehetzt von Doggen, muss er um sein Leben joggen.

Der Bauer keine Hemmung kennt, das Gras er von der Wiese trennt.

Bevor die Sau ins Schlachthaus geht, versucht sie's rasch noch mit Diät!

Macht der August den Menschen heiß, geraten sie leicht in Schweiß.

Ist der Bauer ständig blau, sieht sie rot die Bauersfrau!

Steht am Himmel hoch die Sonne, liebt der Bauer voller Wonne.

Hülsenfrucht zum Abendbrot, morgens sind die Fliegen tot!

Trägt der Knecht beim Melken Strapse, muss er meistens in die Klapse.

Kräht der Hahn auf dem Mist, bleibt das Wetter wie es ist.

Kräht der Hahn auf dem Hühnerhaus, hält das Wetter die Woche aus.

Sieht die Magd den Bauern nackt, wird vom Brechreiz sie erpackt!

An dem Dach der Eiszapf tropft, der Frühling an die Scheune klopft.

Kräht der Bauer auf dem Mist, weiß der Hahn wie spät es ist

Ist der Bauer noch zu retten, pflügt er mitten durch Manhattan.

Guckt die Magd zum Fenster raus, spielt die Katze mit der Maus.

Sitzt der Bauer auf dem Mist, wechselt das Wetter oder auch nicht.

Wenn's donnert im Mai ist der April vorbei!

Stellt sich ein Huhn früh gackernd ein, gibt es Regen oder Sonnenschein.

Hat die Magd einen in der Krone, geht sie auch mal oben ohne.

Trägt der Bauer rote Socken will er seine Bullen schocken.

Wenn der Bauer Striptease tanzt die Magd sich schnell im Stall verschanzt.

Wenn es in die Suppe hagelt, ist das Dach wohl schlecht genagelt.

Geht die Bäuerin in die Breite, sucht der Bauer schnell das Weite.

Kippt der Bauer Milch in'n Tank, wird der Trecker sterbenskrank!

Melkt die Bäuerin die Kühe, hat der Bauer keine Mühe.

Die Magd springt hoch, die Magd springt weit, warum auch nicht sie hat ja Zeit.

Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, der Bauer in die Wanne steigt.

Furzt im Stall der Knecht - wird sogar den Säuen schlecht.

Fährt der Bauer raus zum Jauchen, wird er nachts ein Deo brauchen.

Sitzt der Bauer auf dem Topf, sind die Fliegen nicht am Kopf.

Steigt der Eber auf den Erpel, gibt's noch lange keine Ferkel.

Klebt der Bauer an der Mauer, war der Stier ein bisschen sauer!

Wer sieben Jahre jäten geht, beim Doktor in der Schlage steht.

Wenn der Knecht zum Waldrand hetzt, war das Plumpsklo schon besetzt!

Der Bauer der Magd nachpfeift, die Bäurin ihn mit dem Traktor streift.

Kein Muhen mehr, die Kuh ist froh, im Stall gibt's endlich VIEH-DEO.

Melkt der Bauer selbst die Kuh, macht sie verträumt die Augen zu!

Hat die Magd einen wunden Po, lag die Egge unterm Stroh.

Trinkt der Bauer zuviel Bier, melkt er locker auch den Stier

Sind die Hühner platt wie Teller, war der Traktor wieder schneller.

Liegt der Bauer tot im Zimmer lebt er nimmer.

Liegt die Bäuerin tot daneben, tun beide nicht mehr leben

Beim Dreschen lass das Rauchen sein, sonst atmest Du den Brandrauch ein.

Der Hofhund, der die Hühner frisst, ein hundsgemeines Haustier ist.

Isst der Bauer Stoppelrüben, kommt die Blähung dann in Schüben!

Der Bauer macht ein Bäuerlein, es muss nicht mit der Bäurin sein.

Trinkt der Bauer und fährt Traktor, wird er zum Gefahrenfaktor!

Allzu tief in die Jauche schauen, macht den Bauern sportlich braun.

Der Bauer macht aus Ferkeln Säue, sowas nennt man Bauernschläue.

Hat der Melker kalte Finger, wird die Kuh zum Stabhochspringer.

Ist der Bauer heut' gestorben, braucht er nichts zu essen - morgen.

Steht die Bäuerin am Grab und kichert, war ihr Mann Allianz versichert.

 

Wir hoffen, mit dieser geballten Ladung "Landwirtschaftlicher Philospohie" Berufskollegen wie Nicht-Landwirten entscheidend weiter geholfen zu haben und wünschen Ihnen viel Erfolg beim Umsetzen der neu erworbenen Erkenntnisse!